10.06.2016      Kommentare: 0           

Depressing

Was tun wenn die Lichtverhältnisse schwierig sind?

Nicht immer ist der Einsatz eines Blitzes sinnvoll und nicht immer hilft ein Heraufschrauben der ISO Zahl.
Was also tun wenn die Lichtverhältnisse alles andere als optimal sind?
An den Bildern der Galerie und einigen Artikeln auf dieser Seite ist erkennbar, daß der Burgers Zoo in Arnheim zu einem meiner Lieblingsziele gehört.
Dort werde ich des öfteren mit schwierigen Lichtverhältnissen konfrontiert und habe im Laufe der Zeit einige Erfahrung im Umgang mit solchen Situationen gemacht.

Die Praxis

Einige der Hauptattraktionen (Mangrove, Bush, Desert) befinden sich in überdachten Hallen. Bei Sonnenschein wirkt das Hallendach wie ein Diffusor und sorgt für angenehme Lichtverhältnisse.
Ist es jedoch bewölkt kann es in den Hallen schon einmal recht dunkel werden.
Obwohl der Einsatz des Blitzes bis auf wenige Ausnahmen gestattet ist, ist es sicher nicht jedermanns Sache die Kamera durch Aufstecken eines Blitzes noch unhandlicher und schwerer zu machen.

Ein erster Ansatzpunkt wäre das Heraufschrauben des ISO Wertes. Auch wenn sich moderne Kameras auf sehr hohe ISO Werte einstellen lassen, erhöht sich hierdurch das Bildrauschen. Diesem kann man zwar in Programmen wie Lightroom entgegen wirken, die Bilder wirken dadurch aber etwas matschig. Bei qualitativ guten Bildern würde ich nur in Ausnahmefällen über ISO 400 gehen.

Stativ?

Eine Lösung des Problems wäre sicher der Einsatz eines Dreibeinstativs, mit diesem lassen sich die Belichtungszeiten verlängern ohne Gefahr zu laufen am Ende verwackelte Bilder zu haben. Aber auch ein Dreibeinstativ hat ein Eigengewicht. Bei einem Ganztagesausflug bekommt man dieses Gewicht zu spüren.

Für mich ein guter Kompromiss ist ein Einbeinstativ. Dies hat recht wenig Eigengewicht und nimmt kaum Platz weg. Sagt der Wetterbericht etwas anderes als strahlenden Sonnenschein voraus, kommt das Einbein mit an den Rucksack.
Mit der Zeit habe ich mir für jeden Ausflug mehr oder weniger ein Ziel gesetzt, wie zum Beispiel: Heute stehen Pflanzen im Burgers Bush auf dem Programm. In solchen Fällen kommt noch ein Blitzgerät mit in den Rucksack.

So bin ich meist gut gerüstet und mit dem Einbeinstativ werden auch andere Besucher nicht gestört.

Wie gesagt: Ich gehe nur in Ausnahmefällen über die 400 ISO, so z.B. im Burgers Ocean - da überlasse ich die Wahl der ISO Zahl der Kamera. OK, falls ich keine Lust habe ein Stativ mitzuschleppen dann schraube ich auch mal die ISO Zahl über die 400. Man sieht den Bildern den Wert allerdings dann auch an.

Schwierige Lichtverhältnisse und qualitativ gute Bilder: Meiner Meinung nur machbar mit extrem ruhiger Hand (die ich nicht habe) oder einem Stativ.

Wenn Ihr so bekannte Ausflugsziele wie den Burgers Zoo werktags besucht, dann könnt Ihr auch in aller Ruhe mit einem Dreibeinstativ arbeiten. Am Wochenende kann es schon einmal enger werden.

 


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