Chromaforge und Lightcraft
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Lightroom Klone
Wie in diesem Artikel beschrieben, teste ich seit einiger Zeit die neuen Bildverwaltungen und RAW Entwickler die sich seit dem Herbst 2026 unter Linux bieten.
Bei den meisten Apps ist die Oberfläche sehr stark an die bekannten Programme angelehnt. Wie den kommerziellen Anbietern das auf Dauer gefällt bleibt abzuwarten.
Dies betrifft meiner Meinung nach vor allem die Artcraft Programme und deren Forks wie Chromaforge.
Ich persönlich bevorzuge Chromaforge weil es von der Oberfläche sehr nahe an ON1 Photo RAW herankommt. ON1 hat sich nennen wir es einmal ebenfalls an Lightroom orientiert was die Oberfläche betrifft.
Rapid RAW und Greycard
Diese beiden Kandidaten gehen eigene Wege in der Entwicklung, sind aber dennoch sehr nutzerfreundlich gestaltet.
Insbesondere Rapid RAW gefällt mir sehr gut.
Allerdings mangelt es hier an einem Farbmanagement (wenn man es denn wirklich benötigt) und an Möglichkeiten bei der Eingabe von Metadaten und GPS Koordinaten.
Ein Farbmanagement habe ich ehrlich gesagt noch nie benutzt, Metadaten und GPS aber schon
Da es regelmäßig Updates gibt, bin ich optimistisch, dass hier noch Funktionen nachgereicht werden.
Updates, Updates und Updates
Insbesonders bei Lightcraft (und den anderen Artcraft Programmen) sowie bei Chromaforge gibt es wirklich sehr häufig Updates. Bei denen kommen dann oft Funktionen, es schleichen sich allerdings auch einmal Fehler ein.
Daher ist hier ein bischen Vorsicht angebracht, auch wenn Fehler wirklich schnell behoben werden.
Wirklich etwas passieren kann nicht, da die Programme komplett nicht-destruktiv arbeiten und Änderungen lediglich in die Datenbank und ggf. in die Sidecar (xmp) Dateien geschrieben werden.
Primär nutze ich Chromaforge und Rapid Raw - und wundere mich wie schnell ich da zu guten Ergebnissen kommen.
So leid es mir für Darktable tut: Da habe ich deutlich länger gebraucht, was aber eher der für mich unübersichtlichen Oberfläche geschuldet ist, als den Fähigkeiten von Darktable.



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