Back To Linux

Alte Mauer am Sportschloss Velen
Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Zurück zu Linux

Nach einem guten Jahr mit Windows 7 bin ich nun wieder zu Linux zurückgekehrt.
Aktuell mit der Distribution Mint in der Version 19 und dem Cinnamon Desktop.
Für den Umstieg vom Umstieg gibt es mehrere Gründe auf die ich nachfolgend etwas genauer eingehe.
Der letzte auslösende Faktor war die Ankündigung Microsofts den Support für Windows 7 einzustellen. Bis dahin ist es zwar noch etwas Zeit, ich war und bin aktuell nicht gewillt wieder Geld in ein Update des Betriebssystems zu investieren.

Fotografie Workflow

Nachdem ich einige Programme zur Bildbearbeitung und Verwaltung ausprobiert habe, bin ich auch unter Windows wieder bei Darktable gelandet.
Spasseshalber habe ich mir dann auch noch Digikam installiert. Und schwupps hatte ich auf einmal beinahe das gleiche Setup welches ich auch schon unter Linux benutzt hatte.
Da wurde die Frage immer lauter: Warum nicht gleich wieder zu Linux zurück?
Die letzten Wochen habe ich diese Frage immer wieder verdrängt, da ich den Aufwand einer kompletten Neuinstallation gescheut habe….
Andererseits habe ich angefangen immer mehr mit Darktable zu arbeiten.

Einwände

Am Ende blieben nur noch sehr wenige Gründe übrig die gegen einen Umstieg auf Linux sprachen:

  • Steuerklärung:
    Hier habe ich mich immer dagegen gesträubt. Das Ganze in einer virtuellen Maschine durchzuführen und nur deshalb dort Windows zu installieren war nie wirklich meines.
    Inzwischen gibt es jedoch die Möglichkeit den ganzen Krempel online zu erledigen.
  • Bildbearbeitung und Verwaltung
    Hier haben mich Affinity und On1 Photo Raw vom Umtieg abgehalten. Affinity ist wirklich toll – allerdings habe ich das Programm kaum genutzt.
    Fast alle Anpassungen nehme ich direkt im RAW Konverter vor.
    Um das On1 Programm tut es mir tatsächlich leid – neben Darktable war das mein Hauptprogramm. Allerdings habe ich auch dort die verfügbaren Stile kaum genutzt.
Der Umstieg

Meine Bilder liegen ohnehin auf dem NAS, da gab es nichts zu sichern. Lediglich die Dokumente habe ich temporär ebenfalls auf das NAS geschoben.
Währenddessen lief der Download von Linux Mint.
Die Installation vom USB Stick geht ruckzuck, lediglich das Installieren von Updates und Treiben dauerte etwas. Das lag aber an meiner eher schmalbrüstigen Internetverbindung.
Die meiste Zeit nahm wie gewohnt die Anpassung und die Einrichtung von Backups in Anspruch. Alles in allem ist die Arbeit an einem oder anderthalb Tagen erledigt.

 

 

 

Ralf

Jahrgang 1962, lebt mit Frau, Katzen und Hund an der Grenze Münsterland / Ruhrgebeit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich bin mit der Verarbeitung meiner übermittelten Daten einverstanden.