28.05.2017      Kommentare: 0           

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In dem ein oder anderen Artikel hatte ich bereits erwähnt, dass mich meine Reise durch die verschiedenen Linux Distributionen zu KDE Neon gebracht hat.

Diese Edition läuft bei mir nun seit einigen Monaten.
Wobei es sich bei Neon lt. Entwicklern nicht um eine Distribution im eigentlichen Sinne handelt.

Basis für KDE Neon ist aktuell Ubuntu 16.04. - also die LTS Version des aktuellen Ubuntu's. Dies soll eine stabile Basis garantieren, was ich so auch bestätigen kann.
Das Besondere an Neon ist, dass immer die aktuellsten Versionen des Plasma Desktops und der KDE Applikationen zum Einsatz kommen.

Der Vorteil daran ist, dass man nicht auf das nächste Ubuntu Release warten muss bis die aktuelle Version eines bestimmten Programmes zur Verfügung steht.
Für Zeitgenossen wie mich, die gerne neue Features ausprobieren genau das Richtige.

Sofern man es in Zeiten von Flatrates Nachteil nennen kann: Es gibt daher relativ viel Updates die durchaus einmal sehr umfangreich sein können.
Auch wenn die Releases vor der Veröffentlichung getestet wurden kann es bei häufigen Neuerscheinungen schon einmal zu dem ein oder anderen kleinen Bug kommen.
Gewöhnlich wird dieser jedoch sehr schnell behoben.

Auch wenn es auf meinem Rechner bis dato zu keinen grösseren Problemen gekommen ist:
Bei einem beruflich genutzen Rechner besteht durchaus ein gewisses Risiko.

Bei mir persönlich überwiegt momentan die Neugier auf neue Features und die aktuellsten Programmversionen.

Zum Testen würde ich nicht umbedingt die LIVE CD nutzen - hierbei gibt es bei mir Probleme mit meiner Nvidia Grafikkarte. Diese verschwinden sobald der proprietäre Treiber installiert ist.
Bei einer LIVE CD finde ich es allerdings etwas umständlich jedes Mal den Treiber zu installieren :-)
Mein Tipp an dieser Stelle:
Installiert euch KDE Neon zum Testen in einer virtuellen Maschine.

Falls ihr keine Freund vom Plasma Desktop (sprich KDE) seid:
Finger weg, mehr KDE als bei Neon geht kaum :-)

BTW:
Nach der Installation werdet ihr kaum installierte Anwendungen finden.
Im Gegensatz zu anderen Distributionen lässt Neon dem Benutzer die freie Wahl welche Programme installiert werden sollen.

 





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