JWildfire

Burgers Zoo
www.burgerszoo.de
Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Von Apophysis zu JWildfire.

Als ich noch Windows eingesetzt habe, hatte ich für kleine Grafik Spielereien das Programm Apophysis auf dem Rechner.
Mit diesem liessen sich ziemlich spektakuläre Fraktale erstellen. Apophysis gibt es leider nicht für Linux, so dass ich mich auf die Suche nach einer Alternative gemacht habe.
Dabei bin ich auf JWildfire gestossen.

Hierbei handelt es sich um eine Java Anwendung die prinzipiell plattform-unabhängig ist, womit der Nutzung unter Linuix nichts im Wege steht.

Die detallierten Features sind auf  auf der Webseite des Entwicklers beschrieben.
Dort gibt es auch die Downloads der aktuellen Version:
http://www.andreas-maschke.com/

Kurzübersicht JWildfire

Das Programm präsentiert sich sehr übersichtlich und es gibt schier unendlich viele Parameter an denen man spielen kann.
Zwei Highlights sind mir dabei sofort aufgefallen:

  • Im Hauptfenster gibt es die Möglichkeit sich per ‚Random Batch‘ einige zufällige Fraktale generieren zu lassen.
    Das gibt zum Einen einen guten Überblick, was das Programm zu leisten vermag.
    Zum Anderen sind die so generierten Fraktale ein guter Einstieg für Experimente mit den Parametern.
  • Das zweite Highlight ist der Batch Renderer.
    Mit diesem kann man eine Liste von generierten Fraktalen abarbeiten.
    Ich finde das sehr hilfreich wenn der Rechner über Nacht die Bilder rendern soll.

JWildfire kommt bereits mit einigen Presets für die Qualität der generierten Bilder.
Diese lassen sich um eigene Einstellungen erweitern.
Das Preset „High Quality“ nutzt zum Beispiel eine Qualität von 1000. Dieser Wert lässt sich auf 5000 hochschrauben.
Gleiches gilt für die Grösse der gerenderten Bilder.
Bei Rendereinstellungen mit einer Qualität von 5000 und beispielsweise einer Grösse von 3200×2400 braucht das Programm einige Zeit zur Berechnung.
Hier ist dann der Batch Renderer eine grosse Hilfe :-)

Tipp:
Wenn ihr mit derart hohen Einstellungen arbeitet, solltet ihr beim Start des Programms im Startbildschirm (In der Mitte oben) den zugewiesenen Speicher erhöhen.
Ansonsten kann es passieren, dass ihr eine Fehlermeldung (Heap Error) erhaltet.

Ich bin aktuell so begeistert von diesem Programm, dass ich den Fraktalen ein eigenes Album und eine eigene Artikel-Kategorie gegönnt habe.
Ihr könnt daher davon ausgehen, dass noch jede Menge Wildfire Bilder folgen werden.

Mehr Informationen zur Grafikbearbeitung gibt es hier.

 

Ralf

Jahrgang 1962, lebt mit Frau, Katzen und Hund an der Grenze Münsterland / Ruhrgebeit.

1 Antwort

  1. Alfons sagt:

    Ein Programm in welchem man sich stundenlang verlieren kann. Echt genial!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich bin mit der Verarbeitung meiner übermittelten Daten einverstanden.